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Started by genndus, 12 April 2018 21:13

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merapi22

Wer kommt alles zur BGE Arbeitstagung am 26. Mai in Frankfurt? Am selben Tag findet der BPT der BGE-Partei in Kassel statt.
Es wäre schön wenn man sich auf ein BGE Modell einigen könnte, das alle zustimmen und wir gemeinsam einfordern können. Je mehr Modell desto unwahrscheinlicher die Umsetzung, aus diesen Grund hat die BGE Partei gar kein Modell.
Könnten wir uns auf 1000 Euro plus KV/Pflegeversicherung für alle einigen, als Basis Einkommen wo alle anderen oben auf kommen, wie es Herr Werner fordert:

"Wird das Grundeinkommen auf alle Einkommensarten angerechnet oder geht das on top?
On top, oder besser gesagt: untendrunter.
Wer 2.000 Euro netto im Monat verdient, hätte also 3.000 Euro in der Tasche? Folglich hätten alle etwas mehr, nicht nur die Habenichtse?
Vor allen Dingen wäre unser Arbeitsmarkt endlich ein tatsächlicher Markt. Dann würden sich auch die Einkommen anders gestalten. Sie könnten es sich leisten, einen Job, den sie gerne tun, auch für weniger Geld zu machen. Oder sie könnten es sich leisten, zu Hause bei ihrem Kind zu bleiben, sofern sie das möchten. Sie könnten es sich leisten, ihren pflegebedürftigen Partner zu versorgen. Sie könnten es sich leisten, endlich ihre Dissertation zu Ende zu bringen. Sie könnten es sich aber auch leisten, Bienenzüchter zu werden, wenn sie ihren alten Job aus welchen Gründen auch immer nicht mehr machen wollen. Weil sie ein Grundeinkommen haben.
Es gibt also weniger was obendrauf, ihr Gestaltungsspielraum wird nur größer: Eine alleinerziehende Mutter, die heute bei dm arbeitet, wird womöglich ihre Arbeitszeit reduzieren, um sich mehr um ihre Kinder zu kümmern. Das wäre sehr gut für unsere Gesellschaft.
Sicher würde ein Grundeinkommen von 1.000 Euro eine gewisses Plus an Freiheit bedeuten, aber eine Menge Menschen würden sagen, damit kann ich doch meinen Lebensunterhalt nicht bestreiten.
Die müssen halt dazuverdienen. Das Grundeinkommen soll ja lediglich das in unserer Verfassung verbriefte menschenwürdige Leben garantieren. Darüber hinaus heißt es: zeig, was du kannst."
http://www.businessinsider.de/dm-gruender-goetz-werner-grundeinkommen-befeuert-das-spiel-wie-beim-monopoly-2018-1/?IR=T

Moni Kubi

Dem letzten Satz stimme ich nicht zu. "Zeig, was du kannst." Wir alle sehen, dass unsere Leistungsgesellschaft gescheitert ist. Also wird es immer wieder Menschen geben, die Unterstützung brauchen, um eben nicht nur vom BGE leben zu müssen. Das ist das Entscheidende, worauf es ankommt. Umdenken und weg von diesem Gesellschaftsbild. Das Letzte , was die Gesellschaft jetzt braucht, ist die Konsumsteuer.  Deshalb bin ich nicht für Modell von Götz Werner. 

merapi22

Wer durch Behinderung mehr benötigt, wird das nicht wie heute bei einem Almosen-Amt beantragen müssen, sondern erhält das unbürokratisch von der Krankenversicherung. Ämter wo man etwas beantragen muss als Bittsteller, sind seit es diese gibt nichts weiter als eine Demütigung! Heute verzichten 4 Millionen aus diesen Grund auf ihnen zustehende Leistungen! 

Zudem werden die MwSt gestaffelt nach gesund/schädlich für Mensch/Umwelt. Damit wird das Luxusauto eben wie in Finnland, Dänemark und Singapur seit Jahrzehnten schon Realität mit 100% besteuert, so ein Luxusschlitten kostet dann nicht 100.000, sondern 200.000 Euro und Krokodiestränen sollen die Reichen ruhig vergießen.  ;D
Wer nur gesundes kauft, der zahlt weniger als heute an Steuern! 
BGE nach Herrn Werner = Freiheit, Chancengleichheit und GERECHTIGKEIT! 

Jörg Reiners

Ich bitte bei dem Grundeinkommensmodell nicht länger von einem "Emanzipatorischen", sondern ab sofort nur noch von einem "Linken" Grundeinkommen zu sprechen. Aber auch die Begriffspaarung "Linkes Emanzipatorisches Grundeinkommen" kann noch akzeptiert werden.  Jörg Reiners, im Rat der Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen in und bei der Partei DIE LINKE. für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Jan

Quote from: Jörg Reiners on 13 April 2018 21:02... Aber auch die Begriffspaarung "Linkes Emanzipatorisches Grundeinkommen" kann noch akzeptiert werden ...
Vielen Dank, ich habe es geändert.

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